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Voraussetzung für das Wachsen des Gehirns ist, dass es immer wieder neue Aufgaben gestellt bekommt. Das hat der Hirnforscher Arne May vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nachgewiesen. Nicht nur Zahlenspiele, wie etwa Sudoku, trainieren das Gehirn. Es sind die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen, die zu einer Zunahme an Gehirnzellen führen.
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Wenn Ihr Angehöriger im Verlauf der Krankheit den Kontakt zu Ihnen immer mehr verliert, kann dies zu einem großen Problem werden. Ihr Angehöriger kann immer weniger Informationen wahrnehmen und speichern. Frühere Erfahrungen und Erlebnisse helfen uns, uns in aktuellen Situationen zurechtzufinden.
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Sie haben viele Möglichkeiten im Umgang mit Ihrem Angehörigen, um unnötige Probleme mit ihm zu vermeiden. Im mittleren Stadium der Demenz kann Ihr Angehöriger sich kaum noch selbst versorgen. Er braucht dann viel mehr und auch besonders geduldige und liebevolle Hilfestellungen für seine alltäglichen Bedürfnisse. In diesem Stadium der Demenz kann sich Ihr Angehöriger nicht mehr allein waschen, anziehen, und er verpasst ganz oder immer öfter den richtigen Zeitpunkt, um die Toilette aufzusuchen. Sie müssen ihn erinnern oder anleiten, manche Verrichtungen müssen Sie wohl auch – zumindest teilweise – übernehmen...
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Ihr Angehöriger nimmt seine Umgebung und Informationen nur dann wahr, wenn Sie seine körperlichen Sinne immer wieder anregen. Ungeeignet sind aber eintönige, gleichförmige Reize, wie etwa eine Dauerberieselung durch ein Radio oder gleichförmige Musik, denn jeder Mensch gewöhnt sich an gleichbleibende Reize...
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Die Pflege Ihres Angehörigen ist psychische und körperliche Schwerstarbeit. Je nach Stadium der Demenz kann die Pflege für Sie sogar zu einem körperlichen Kraftakt werden, etwa wenn Ihr Angehöriger aufgrund weiterer Erkrankungen körperliche Hilfe bei der Mobilisation und anderen Aktivitäten des täglichen Lebens benötigt. Setzen Sie, wo es geht, Hilfsmittel ein, um Ihre Kräfte zu schonen.
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