Sie möchten immer direkt die neuesten Informationen zum Thema Demenz und häusliche Pflege erhalten? Fordern Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter an.
Wenn Ihr Angehöriger im Verlauf der Krankheit
den Kontakt zu Ihnen immer mehr verliert,
kann dies zu einem großen Problem werden. Ihr
Angehöriger kann immer weniger Informationen
wahrnehmen und speichern. Frühere Erfahrungen
und Erlebnisse helfen uns, uns in
aktuellen Situationen zurechtzufinden. [Weiterlesen]
Sie haben viele Möglichkeiten im Umgang mit
Ihrem Angehörigen, um unnötige Probleme mit
ihm zu vermeiden.
Im mittleren Stadium der Demenz kann Ihr Angehöriger
sich kaum noch selbst versorgen. Er
braucht dann viel mehr und auch besonders
geduldige und liebevolle Hilfestellungen für seine
alltäglichen Bedürfnisse. In diesem Stadium
der Demenz kann sich Ihr Angehöriger nicht
mehr allein waschen, anziehen, und er verpasst
ganz oder immer öfter den richtigen Zeitpunkt,
um die Toilette aufzusuchen. Sie müssen ihn erinnern
oder anleiten, manche Verrichtungen
müssen Sie wohl auch – zumindest teilweise –
übernehmen... [Weiterlesen]
Ihr Angehöriger nimmt seine Umgebung und
Informationen nur dann wahr, wenn Sie seine
körperlichen Sinne immer wieder anregen.
Ungeeignet sind aber eintönige, gleichförmige
Reize, wie etwa eine Dauerberieselung durch ein
Radio oder gleichförmige Musik, denn jeder
Mensch gewöhnt sich an gleichbleibende Reize... [Weiterlesen]
Die Pflege Ihres Angehörigen ist psychische und körperliche Schwerstarbeit. Je nach Stadium der Demenz kann die Pflege für Sie sogar zu einem körperlichen Kraftakt werden, etwa wenn Ihr Angehöriger aufgrund weiterer Erkrankungen körperliche Hilfe bei der Mobilisation und anderen Aktivitäten des täglichen Lebens benötigt. Setzen Sie, wo es geht, Hilfsmittel ein, um Ihre Kräfte zu schonen. [Weiterlesen]
Schon im mittelschweren Stadium der Demenz geht die Fähigkeit Ihres Angehörigen zur örtlichen Orientierung deutlich zurück. Das heißt, er findet sich auch zunehmend in seiner vertrauten Umgebung, also dem direkten Wohnumfeld und der eigenen Wohnung, nicht mehr zurecht.
Verlässt Ihr Angehöriger die Wohnung, besteht die Möglichkeit, dass er sich verirrt, während er innerhalb der Wohnung bestimmte Räume, wie etwa die Toilette, nicht mehr wiederfindet. Mit Kennzeichnungen von Räumen können Sie Ihren Angehörigen bei der Orientierung in der Wohnung unterstützen. Ist Ihr Angehöriger nicht mehr in der Lage zu lesen, helfen ihm zur Orientierung in der Wohnung auch aussagefähige Bilder... [Weiterlesen]