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Demenz in Bewegtbild

Ein Sohn dankt mit diesem Video seiner demenzkranken Mutter

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Bin auch ganz neu hier

Autor Nachricht
Verfasst am: 17. 05. 2010
marikobe

Themenersteller
Dabei seit: 17.05.2010
Beiträge: 1
Hallo!
Mein Name ist Marianne (41 J.) und ich bin von Beruf Altenpflegerin. Ich habe vor 8 Wochen meine Mutter verloren, die ich mit viel Liebe zu Hause gepflegt und versorgt habe. Sie hatte Krebs und musste Gott sei dank nicht sehr lange leiden. Mit ihr zusammen habe ich mich auch um meinen Vater gekümmert, der an einer leichten Demenz leidet. Durch den Tod meiner Mutter hat sich sein Zustand jedoch verschlechtert. Leider habe ich keine Geschwister, die mir zur Seite stehen könnten. Dafür jedoch einen wunderbaren Mann und zwei hilfsbereite Töchter (16 u. 11). Trotzdem ist die Situation bei uns zu Hause manchmal sehr angespannt. Man versucht es meinem Vater immer wieder recht zu machen und er hat immer etwas auszusetzen und weiß grundsätzlich alles besser. Ich habe in den 20 Jahren Berufserfahrung bestimmt viel erlebt; aber wenn es dann ein so nahestehendes Familienmitglied betrifft ist doch alles ganz anders.
Vielleicht bekomme ich ja hier Tipps und Anregungen und kann mich mit anderen "Betroffenen" austauschen.
Liebe Grüße aus dem Münsterland!!
Verfasst am: 22. 07. 2010
ernst-august

Dabei seit: 18.02.2010
Beiträge: 26
Hallo Marianne,
man ist immer wieder erschüttert, wenn man solche Ereignisse wie von Dir geschildert, lesen darf. Ich bin der festen Überzeugung, dass es pflegende Kräfte beonders trifft, wenn die eigenen Angehörigen leiden. Der Tod der Mutter ist tragisch und ganz besonders für einen älteren Herren, der seine wichtigste Bezugperson verloren hat. Du schreibst, dass Du einen wunderbaren Mann hast und liebe Töchter. Erhalte Dir und den Deinen diesen liebevollen Umgang miteinander. Deinen Vater könnt ihr nicht mehr erziehen(?) - aber Ihr könnt Euch gegenseitig stützen und so seine tyrannischen Formen entschärfen. Ich wünsche Euch dabei viel Nut und Kraft Viele Grüsse ins Münsterland!

Gib jedem Tag die Chance, der Schönste in deinem Leben zu sein. (Mark Twain)
Verfasst am: 23. 07. 2010
HeikeBohnes

Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
Hallo Marianne,
wenn auch spät, so möchte ich trotzdem noch ein herzliches Willkommen hier im Forum loswerden. icon_smile.gif
Ich kenne das auch sehr gut, dass man im professionellen Bereich, mit ausreichend Distanz, mit vielen Dingen oder Verhaltensweisen anders - ja besser - umgehen kann, als in der eigenen Familie. Ich denke, das ist auch ganz normal.

Ich hoffe Sie finden hier die Unterstützung, die Sie sich von einem Forum wünschen.
Viele Grüße
Heike