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Nachricht
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Verfasst am: 28. 08. 2010
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doro55
Themenersteller
Dabei seit: 28.08.2010
Beiträge: 1
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Hallo zusammen,
bin 55 und gehe noch arbeiten (6 Std.täglich )
Manchmal auch am Wochenende.
Bisher hat es gut geklappt.Rufe meinen Mann an wenn er seine Medis nehmen muß.
Schreibe Zettelchen wann er wohin muß.
Bei meinem Mann wurde 2006 Parkinson und 2009 Demenz diagnostiziert.
Seit März 2009 bekommt mein Mann das Exelon-Pflaster.Bisher hat es auch gut gewirkt.Leider scheint es nun nicht mehr so zu sein.
Ist oft durcheinander..ich könnte ihm jeden Tag die selbe Zeitung zu lesen geben.Er vergisst die Wohnungsschlüssel usw.Nun habe ich Nachbarn Schlüssel gegeben.
Seltsamerweise findet mein Mann die Wege zu den Therapeuten immer.
Es tut so weh,den Menschen den man solange kennt und liebt,stückchenweise zu verlieren.
Ich habe bisher immer " heute " gelebt.
Nicht an die Zukunft denken.
Alles Gute mitnehmen,aber momentan bin ich einfach nur verzweifelt.
Mein Mann ist ein zufriedener Mensch ,obwohl sein Parkinson ja Einschränkungen mit sich bringt.
Ich glaube das er seine Demenz nicht wahr nimmt.
Ich werde wohl nicht mehr lange arbeiten können obwohl ich mir das Finanziell eigentlich noch nicht erlauben kann.
Ich würde lieber zuhause bleiben um ganz für meinen Mann da zu sein.
Er war früher so Aktiv und es wurde ihm so vieles genommen.
Ist etwas durcheinander geschrieben ,aber so fühle ich mich auch.
LG Doro
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Verfasst am: 03. 09. 2010
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HeikeBohnes
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 109
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Hallo Doro,
willkommen hier im Forum. Es ist sehr schwer, zuzusehen, wie ein Mensch sich durch Krankheit verändert. Bei Parkinson und Demenz ist es sicher eine Qual, denn die Auswirkungen auf die Person sind ja doch erheblich.
Ich kann verstehen, dass Sie am liebsten ganztägig bei Ihrem Mann sein möchten. Haben Sie schon einmal überlegt, das im Rahmen einer Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz auszuprobieren? Sie müssen von Ihrem Arbeitgeber bis zu 6 Monate unbezahlt von der Arbeit freigestellt werden, um Zeit für die Pflege Ihres Mannes zu haben. Vielleicht ist das eine Möglichkeit, die Situation ohne Risiko zu erproben?
Viele Grüße
Heike Bohnes
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