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zum verzweifeln
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Nachricht
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Verfasst am: 29. 05. 2010
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fairohne0815
Themenersteller
Dabei seit: 29.05.2010
Beiträge: 1
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meine mutter hat einer leichtere form von demenz mit verwirrtheitszuständen.sie ist 83 jahre alt und wohnt in einer kleinen kellerwohnung im hause meines bruders.die schwiegertochter wenn ihr über den weg läuft sagt nicht hallo sondern "verschwinde"mein bruder ist unter der woche nicht da.einer seiner söhne muss ihr seit kurzem ein warmes essen einmal am tag vorbeibringen aber nur mit einem saueren frechem komentar oma hat 250 euro rente wovon sie keinen pfennig bekommt .sie hat nicht die nötigsten körperpflegemittel fast keine putzmittel und sehr schlechte klamotten aber zwei zimmer supermöbel die im obergeschoss abgefallen sind und die sie gar nicht wollte.antrag auf betreuung wurde dreimal abgelehnt .hat zu den oberen keinen kontakt und darf auch nicht in deren wohnung.sie hat pflegestufe eins.meine tochter und ich besuchen sie meist einmal in der woche.ich putze da und einmal am tag kommt der pflegedienst.neulich war die waschmaschiene kaputtsofort war wieder eine andere kaputte da die nach dem ersten waschen auseinander brach und mein bruder zwei wochen nicht da war. immer wenn er nicht da ist schaldet er die heizung meiner mutter total aus und stellt ihr einen kleinen ventilator in dei wohnung manchmal auch schon ab februar oder überhaupt keine heizung.jedenfalls haben wir ihre wäsche im gemeinsam von denen benutzten waschraum des hauses gestapelt und weil die wäsche den obrigen zu stark gerochen hat hat man die stinkenden teile bei oma in die badewanne geworfen und weil da der pflegedienet oma drin baden musste hat oma einen teil der wäsche unter der kellertreppe versteckt und den anderen teil in die dusche getan weil ihr die wäsche zu schwer wurde.der pflege dienst hats aber gemerkt mein bruder hat mich noch vorgeführt weil ich nicht wasche obwohl die waschmaschiene kaputt war und der schwiegertochter ihre nagelneue bosch waschmaschiene nicht benutzt werden durfte die direkt danebensteht.zu oft dürfen wir sie auch nicht besuchen weil das die oberen stört und die uns dann trotz polizei und so weiter immer aus dem hause ekeln.es ist ein übergabevertrag da wobei unsere mutter das wohnrecht auf lebenszeit und essen hat.von uns durch gericht und anzeigendurch gekämpft. manchmal kriegt sie eine kanne kaffe ins gesicht geschüttet oder den müllbeutel hingeschmissen den wir nur durchs fenster stellen weil wir ja nicht über ihren hof gehen dürfen laut schwägerin. trotzdem will unsere mutter nicht in ein heim.nur dage mir mal einer wie ich meine situation erleichter könnte weil mir schön langsam alles über den kopf wächst.
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Verfasst am: 31. 05. 2010
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ladybat7
Dabei seit: 26.05.2010
Beiträge: 3
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Hallo, liebe fairohne0815,
ich bin sehr erschrocken als ich Deinen Beitrag gelesen hab. Es ist wirklich erschütternd was sich da abspielt.
Ich denke, die größte Hilfe für Dich wäre, wenn Du Dich mit Bruder und Schwägerin ins Einvernehmen setzen könntest, ich sage bewusst nicht versöhnen, denn mir ist klar, dass das was jetzt hier passiert eine lange Geschichte hat. Klare Regeln und Strukturen könnten schon helfen, will heißen gerechte Verteilung der Pflichten, wenn möglich geregelte Besuchszeiten, sodass niemand sich in seiner Privatsphäre gestört fühlen kann. Sonst passiert hier mit der Mutter genau das, was sonst mit Scheidungskindern geschieht: auf ihrem Rücken werden die Animositäten der Geschwister (bei Kinder entsprechend der Eltern) ausgetragen.
Das kann nur so gehen, dass man sich zusammensetzt, wenn geht sogar mit einer(m) unparteiischen Außenstehenden, gleichsam als MediatorIn.
Dies nur meine persönliche Meinung, gedacht als Denkanstoß.
Wenns nicht hilft über diesen Weg zumindest nachzudenken, schaden kann es keinesfalls.
es grüßt die Fledermaus, ladybat
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Verfasst am: 23. 07. 2010
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HeikeBohnes
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
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Hallo fairohne,
diese Geschichte ist ja zum Haareraufen!
Wenn Ihre Mutter ihre Situation noch selbt beurteilen kann (was die Ablehnung der Betreuung vermuten lässt), muss man sagen, dass es ihre Entscheidung ist. Wenn sie diese Zustände akzeptiert, nur um nicht ins Heim zu gehen... Sie ist ja erwachsen.
Vielleicht müssen Sie Ihrer Mutter sagen, dass Sie die Situation so nicht aushalten können und eine Änderung brauchen. Wenn alles so bleibt und Ihre Mutter nichts geändert haben möchte, dann müssen Sie vielleicht für sich alleine etwas ändern. Das hieße evtl. auch auf Distanz zu dieser Situation zu gehen.
Viele Grüße
Heike
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