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Alterssturheit
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Verfasst am: 11. 09. 2009
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Schwiegermutter
Themenersteller
Dabei seit: 11.09.2009
Beiträge: 1
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Verfasst am: 01. 10. 2009
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HeikeBohnes
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
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Hallo Schwiegermutter, wegen meines Urlaubs komme ich erst heute dazu, mich mit den neuen Fragen im Forum zu beschäftigen. Aber ich hoffe, dass Sie immer noch auf eine Antwort gespannt sind. Es ist besonders schwierig, jemandem zu helfen, der gar keine Hilfe möchte. Vor allem dann, wenn man ganz genau weiß, dass "es" doch viel einfacher sein könnte, wenn.... Sie werden Ihren Schwiegervater sicher nicht dazu bringen können, Hilfe anzunehmen, wenn Sie ihn bedrängen. Manchmal gehört zu einem würdigen Alter, dass wir "Kinder" akzeptieren müssen, dass unsere Eltern bestimmte Verhaltensmuster eingeübt haben, die sie nicht einfach so ablegen können. Auch haben sie nicht selten ein anderes Verständnis von Lebensqualität, als wir das haben. Es wäre gut, wenn Sie mit kleinen Hilfestellungen, die beinahe gar nicht auffallen, beginnen - sozusagen "so ganz nebenher". Das ist viel schwieriger, als Dinge einfach in die Hand zu nehmen. Aber für Ihren Schwiegervater ist es offensichtlich auch schwer, Dinge aus der Hand zu geben. Vielleicht fühlt er sich nicht nur durch die Erkrankung seiner Frau, sondern auch durch Ihre Fürsorge gestört. Denn es ist für ihn bestimmt schmerzhaft, zu akzeptieren, dass seine Frau nicht mehr ohne Hilfe zurecht kommt. Umso schwieriger mag es für ihn sein, zuzugeben, dass auch er selbst Hilfe bei der Versorgung seiner Frau benötigt. Nicht zuletzt muss man manchmal akzeptieren, dass man zwar Hilfe anbieten, aber nicht aufzwingen kann. Ganz gefährlich ist es, wenn Sie gegenüber Ihrem Schwiegervater in der Art "Du schaffst das doch gar nicht mehr", "Das ist doch viel zu viel für Dich" usw. argumentieren sollten. Damit würden Sie nur eine Sperre bei ihm auslösen. Getreu dem Motto: "Dir werde ich schon beweisen, dass ich das schaffe!" Wie fühlt sich denn Ihre Schwiegermutter in der Situation? Ist sie unzufrieden? Oder ist es für sie eigentlich ganz in Ordnung, wie es läuft? |
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Verfasst am: 19. 01. 2012
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Chrissi65
Dabei seit: 22.12.2011
Beiträge: 2
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Hallo, ich kenne das Problem gut. Meine Mutter wollte sich bei der Pflege meines Vaters auch nicht helfen lassen. Es ging so weit, dass Sie sich immer mehr von der Familie abgewendet hat und letztendlich fast selbst an der Überforderung zuerbrochen wäre. Manchmal merken die "Pflegenden" gar nicht, dass sie sich selbst mit solch einem Druck belasten. Anfangs haben wir meine Mutter einfach machen lassen, aber als wir bemerkten wir sehr sie doch überfordert ist haben wir einfach eingegriffen. Meine Mutter war sehr böse auf uns, als wir einfach mit einer netten Frau von einem ambulanten Pflegedienst bei Ihr vor der Tür standen. Wir haben sie dann jedoch dazu gebracht sich einmal anzuhören was Fachkräfte Leisten und wie sie ihr weiterhelfen könnten. Wie gesagt, im ersten Augenblick war sie wütend und auch enttäuscht aber letztendlich geht es ihr nun besser. Der besagte Pflegedienst kommt jetzt jeden zweiten Tag und unterstützt meine Mutter. Das Verhältnis zwischen uns ist schon wesentlich besser. Vielleicht ist diese Art nicht die ultimative Lösung, aber ich denke, auch überrennen kann eine Möglichkeit sein. Beste Grüße! |