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Auf dem Weg um etwas zu bewegen
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Verfasst am: 26. 08. 2009
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HeikeBohnes
Themenersteller
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
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Stefan Krastel aus Kehl in Baden-Württemberg hat sich dazu entschieden, seine Mutter zu Hause zu pflegen. Er verlor dadurch sein Auto, seine Ersparnisse wie zum Beispiel die Lebensversicherung und nun auch fast das Haus. Schon seit Jahren kämpft er bei den Behörden um mehr Geld und Unterstützung, jedoch rechtlich gesehen gibt es keinen Ausweg aus der existenziellen Katastrophe. Mit seinem Fußmarsch nach Berlin will Stefan Krastel auf die Misere aufmerksam machen, in der sich viele pflegende Angehörige befinden. Sie geben einen Großteil bis hin zu ihrem gesamten eigenen Leben auf, um sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern. Gedankt wird ihnen dieses Engagement mit weiteren Problemen:
Ich wünsche ihm Durchhaltevermögen, Freunde auf dem Weg und am Ende des Weges mehr als nur ein offenes Ohr für die Sorgen, Probleme und Nöte pflegender Angehöriger! Hinweis: Sie finden Stefan Krastels Blog hier: http://stefankrastel.blogspot.com. |
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Verfasst am: 09. 12. 2009
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Rose53
Dabei seit: 15.11.2009
Beiträge: 5
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Hallo, sicherlich ist heute die Entscheidung einen Angehörigen privat zu pflegen oder sie/ihn in einem Pflegeheim versorgen zu lassen nicht einfach. Diese Entscheidung muss jeder Angehörige für sich selbst treffen. Die Entscheidung von Herrn Krastel sich über die Missstände so "Luft" zu verschaffen ist lobenswert, doch ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich habe für diese Thematik keine Patentlösung und denke auch, die wird es so schnell nicht geben. Doch es gibt ein Sprichwort: Stetig Tropfen füllt das Fass". Liebe Grüsse Rose53 Das Schönste was wir entdecken können, ist das Geheimnisvollste - A. Einstein
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Verfasst am: 23. 07. 2010
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ernst-august
Dabei seit: 18.02.2010
Beiträge: 26
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Ich empfinde die Notwendigkeit eines solchen Vorhabens als grotesk. Unsere Gesellschaft, die von christlich-sozialer Fassade nur so strotzt, bringt IHRE Bürger in eine solche Notsituation. Mir fallen da immer gleich ein Fragen ein - was macht eigentlich unser hochdotierter Patientenvertreter in der Bundeslandschaft. Da wäre doch ein Betätigungsfeld, das zu beackern, sich lohnen würde? Nicht als lauter Seifenblasen. Ich möchte bitte aufhören zu fragen, weil das unnütz ist. Das bringt kein Vertrauen in die Politik, die geschworen hat, die Interessen IHRER Bürger zu vertreten und Schaden von ihnen abzuwenden. Gib jedem Tag die Chance, der Schönste in deinem Leben zu sein. (Mark Twain)
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