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Bereitschaft pflegender Angehöriger sinkt

Autor Nachricht
Verfasst am: 06. 10. 2009
HeikeBohnes

Themenersteller
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
Obwohl die jüngste Pflegereform von 2008 erweiterte Unterstützungsangebote gebracht hat, sinkt die Bereitschaft der Angehörigen, Pflege zu übernehmen. Das geht aus dem neuesten „AOK-Trendbericht Pflege“ hervor, den Wissenschaftler der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg vorgelegt haben.

Die Autoren gehen davon aus, dass es in der Zukunft entweder immer wieder Korrekturen am Sozialgesetzbuch XI geben muss, um neue Anreize zu setzen, oder dass mehr Schwerpflegebedürftige stationär versorgt werden. Beides würde die Kosten der Pflege erheblich erhöhen.

Die Wissenschaftler befragten für ihre Studie über 1.000 AOK-Leistungsempfänger der Pflegeversicherung, die ambulante Leistungen in Anspruch nehmen.

1997 waren noch 58,9 % der Befragten der Ansicht, die Pflegeversicherung sei ein Ansporn für Angehörige und Bekannte, Pflege zu übernehmen. Dies meinten 2009 nur noch 47,8 % – trotz der seit 2008 erweiterten Leistungen.

Weiteres Ergebnis des Berichts: Pflegebedürftige der Stufen 2 und 3 werden zunehmend in Heimen gepflegt. Entsprechend gaben 37,0 % der 2009 befragten Versicherten an, in Pflegestufe 2 oder 3 eingruppiert zu sein. 1997 waren es noch 50,9 % gewesen.

Hinweis: Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.aok-bv.de/gesundheit/pflege/index.html.

Verfasst am: 23. 01. 2010
Wilma50

Dabei seit: 23.01.2010
Beiträge: 6
Hallo zusammen

Also bei mir ist es so das ich über Jahre für meine Mutter
da war alles getan habe. Fällt ja so einiges an, immer wieder alles Kündigen
in der anfangs zeit wo keiner so genau weis was es ist. Irgendwann konnte ich es Körperlich nicht mehr, Wir die Familie haben Unsere Mutter dann in eine Alterswohnung, Direkt angeschlossen ist das Pflege und Altersheim also auch gegeben das sich jemand Kümmert.
Aber so ist es noch nicht, Eine Frau kommt nun öfter und schaut nach den Beiden zu dem der Partner auch noch Alzheimer hat. Die Caritas kommt täglich und wir lösen uns ab mit dem Kochen für die Beiden auch hole ich Mutter 1x die Woche ab und geh mit ihr raus.
Kaffee trinken und einfach unter Menschen. Doch bin ich selber Krank und kann mal 1 Woche nicht dann Kennt sie mich erst mal nicht, Das ist so schlimm, Und dann sage ich ihr ich bin Wilma dann öfter und dann kommt es langsam ja Wilma
Aber es ist Unsagbar schwer eine Mutter so zu sehn.
Bei meiner Mutter fing es Früh an, mit 56 kamen die ersten Erscheinungen Steht irgendwo und weist nicht wo das wurde dann schlimmer, seit sie aber mit dem Mann zusammen lebt
Der an Alzheimer Erkrankt ist wird es wirklich schlimm.
Verfasst am: 26. 01. 2010
HeikeBohnes

Themenersteller
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
Hallo Wilma,
Sie haben ja offensichtlich eine gute Lösung für Ihre Mutter und auch sich selbst gefunden. Gut so!

Wenn einen der Angehörige nicht mehr erkennt, ist es vor allem wichtig, dies nicht persönlich zu nehmen. Das hat nichts damit zu tun, ob man von diesem Menschen geliebt wird oder wurde. Er verliert einfach diese Erinnerung, ohne dass es ein Zeichen für eine mangelnde Bindung ist.
Viele Grüße
Heike
Verfasst am: 15. 04. 2010
SandraW

Dabei seit: 15.04.2010
Beiträge: 1
Meine Mutter hat anfangs die Oma gepflegt, dann wurde sie auch krank und fiel es ihr sehr schwer. Wir haben uns entschieden eine polnische betreuerin zu nehmen, natuerlich legal durch eine Firma. Die Pflegerin ist ja ne tolle Frau, die uns sofort in Herzen gewachsen ist; wir sind ihr wirklich dankbar! Finde auch dass so ne Alternative (Betreuung von osteuropaeischen Pflegekraeften) nur Voteile hat. An der Stelle moechte ich mich b. der Firma [unerlaubte Werbung] und Frau Jolanta M. herzlich bedanken!
Verfasst am: 27. 04. 2010
heipe65

Dabei seit: 27.04.2010
Beiträge: 1
Es muss ja nicht immer sofort ein Altenheim sein, es gibt verschiedene Möglichkeiten seinen Angehörigen im Alter das Leben noch so annehmlich wie möglich zu machen...
Ich habe hierzu einen recht interessanten Artikel gelesen, der aufzählt, welche Möglichkeiten bestehen.

Geeignete Wohnform im Alter

Vielleicht hilft es dem ein oder anderen.
Gruß, heipe65
Verfasst am: 04. 05. 2010
HeikeBohnes

Themenersteller
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
Hallo heipe65,
danke für den Link. Das ist wirklich ein interessanter Beitrag.
Viele Grüße
Heike
Verfasst am: 24. 05. 2010
Gittimella

Dabei seit: 23.05.2010
Beiträge: 1
Hallo ich bin die Gittimella,ich mache das gewerblich den familienentlastenden Dienst kurz Alltagsbegleiter. Nun habe ich ein Problem ich möchte das als niedrigschwelliges Berteuungsangebot beantragen weil ich das sonst nicht von der Kasse abrechnen kann. Da ich aber keine Fachkraft habe die hinter mir steht komme ich nicht weiter. Können Sie mir da helfen? Tschüss Gittimella icon_rolleyes.gif
Verfasst am: 23. 07. 2010
HeikeBohnes

Themenersteller
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
Hallo Gittimella,
leider sieht der Gesetzgeber es vor, dass Sie entweder eine Fachkraft sein müssen, oder aber von einer Fachkraft angeleitet werden müssen, wenn Sie Leistungen aus der Pflegeversicherung abrechnen möchten. Da gibt es m. W. auch keinemn anderen Weg.
Trotzdem viel Erfolg für die berufliche Zukunft,
Heike