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Angst

Autor Nachricht
Verfasst am: 09. 12. 2009
jeanny

Themenersteller
Dabei seit: 07.12.2009
Beiträge: 2
Kann es sein,das "Angst" ein ganz massiver Begleiter sein kann?
Mein Mann hat vor allem und jedem Angst,vor der Zukunft aber auch vor dem Tag,dem Waschen und manchmal auch vor mir... Das Wort "Angst" begleitet ihn durch den ganzen Tag.Mindestens 30x am Tag sagt er es und ich weiss manchmal keinen Rat mehr,ausser ihn in den Arm zu nehmen und /oder einfach zu streicheln.Antidepressiva nimmt er ja bereits und diese nochmals höher zu dosieren möchte ich eigentlich nicht.Den Haus- Arzt habe ich schon gefragt,aber komischerweise kann er sich bei ihm so "verstellen",dass er immer noch am Zweifeln der Demenz ist,woran sein Neurologe kein Zweifel hat,zumal dieser auch MRT-CT und Tests gesehen hat
Verfasst am: 09. 12. 2009
Rose53

Dabei seit: 15.11.2009
Beiträge: 5
Hallo jeanny,
mein vorschlag wäre, informiere dich genauer über Demenz. Es gibt, ich glaube Frau Bohnes hat sie hier auch vorgestellt, Taschenbücher. Diese kosten, ich glaube 9.90 Euro je Stck.. Diese Taschenbücher sind sehr interessant und auch hilfreich. So z.B. die Stationen der Demenz etc.
z.B. 100 Fragen zum Umgang mit Menschen mit Demenz.
Ich habe so viele Seminare und viele, viele Bücher gelesen und trotzdem jeder Mensch ist anders. Trotzdem sind sie sehr hilfreich.

Liebe Grüsse
Rose53

Das Schönste was wir entdecken können, ist das Geheimnisvollste - A. Einstein
Verfasst am: 27. 02. 2010
HeikeBohnes

Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
Hallo Jeanny,
wenn Ihr Mann Angst hat bzw. äußert, kann das ein Hinweis auf seine Unsicherheit sein. Für ihn ist die Welt nicht mehr so leicht zu verstehen und das kann enorm verunsichern.
Es gibt auch speziell angstlösende Medikamente. Haben Sie schon einmal mit dem Neurologen darüber gesprochen?

Es könnte für Ihren Mann sehr wichtig und hilfreich sein, wenn Sie dafür sorgen, dass Ihrer beider Alltag in einem großen Gleichmaß abläuft. Das hilft ihm, sich daran zu gewöhnen, was um ihn herum passiert. Abwechslung ist für ihn dagegen sicher eher angstauslösend.
Wichtig ist es, den Alltag für ihn "berechenbar" zu machen. Damit meine ich, dass immer zur gleichen Zeit aufgestanden, gewaschen, gegessen usw. wird. Hilfreich sind auch Orientierungspunkte wie z. B. Samstags gibt es Eintopf, wird gebadet, Sonntags gibt es Kuchen, immer die gleichen Abläufe z. B. beim Waschen usw.
Viele Grüße
Heike