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Widerstände vom Hausarzt
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Verfasst am: 19. 07. 2011
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MeinVater
Themenersteller
Dabei seit: 28.05.2010
Beiträge: 6
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Wiederholt lehnt die Hausärztin meines schwerdemenzkranken Vaters Hilfsmittel ab. Nach hartnäckigen Kämpfen, die viel Kraft und Zeit kosten, verschreibt er dann endlich das Rezept. Nun liegt wieder so eine Herausforderung vor mir: ein Toilettenrollstuhl. Die Hausärztin lehnte auch hier eine ärztliche Verordnung ab und meinte, dass doch mein Vater den Toilettenstuhl (ohne Rollen) meiner Mutter nutzen möchte. Nach einem dreitägigen Krankenhausaufenthalt wurde meinem Vater u. a. ein erhöhtes Sturzrisiko, schwere Demenz vom Altzheimertyp, sekundäre choreatiforme Bewegungen, Verdacht auf beginnenden Morbus Parkinson bescheinigt. Die Pflegekräfte empfehlen einen Rollstuhl für den Innenbereich, da mein Vater nicht mehr in der Lage ist (weder mit Gehhilfen noch mit Rollator) die Toilette selbstständig zu benutzen. Sein Einsatz unter der Pflegedusche (der Einbau erfolgte im Mai) ist somit auch möglich, denn ein Umsteigen auf einen Klappstuhl ist sehr beschwerlich. Vielleicht haben Sie noch Argumente für mich, denn ich habe am 21.7. um ein Gespräch bei der Hausärztin gebeten, um sie doch noch umzustimmen. Wir lassen uns nicht unterkriegen!
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Verfasst am: 26. 07. 2011
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HeikeBohnes
Dabei seit: 23.04.2009
Beiträge: 114
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Hallo MeinVater, wenn Ihr Vater eine Pflegestufe hat, ist es gar nicht nötig, dass Sie für Pflegehilfsmittel eine ärztliche Verordnung bei der Kasse einreichen. Pflegehilfsmittel können Sie nach § 40 SGB XI direkt bei der Pflegekasse beantragen. (siehe auch: http://pflegeberatung-aachen.de/wp-content/uploads/2009/12/gesetzhilfs.pdf ). Weil dies so ist, belasten die Pflegehilfsmittel auch nicht das Budget des verodnenden Arztes. Kann er (sie) also ohne Rumgezicke machen. Ein vernünftiger Arzt sollte das aber eigentlich wissen (also, was das Budget belastet und was nicht). Viele Grüße Heike Bohnes |