Haben Sie häufig Muskelverspannungen? Sind insbesondere Ihr Schulter-Nacken-Bereich und der untere Wirbelsäulenbereich (Lendenwirbelsäule) davon betroffen? Neben dem schweren Heben und häufigem Bücken kann auch die hohe psychische Belastung zu Verspannungen der Muskulatur führen. Obwohl Muskelverspannungen keine tatsächliche Erkrankung sind, bereiten sie Ihnen erhebliche körperliche Beschwerden. Diese nehmen Sie dann vor allem als Kopf-, Nacken-, Arm- oder Rückenschmerzen wahr. Die Pflege Ihres Angehörigen wird damit zum schmerzhaften Kraftakt, der die Verspannungen weiter verstärkt. Wenn Sie sich keine Linderung verschaffen, geraten Sie in einen Teufelskreis.
Noch mehr Informationen zum Thema Muskelverspannungen finden Sie in "Leben lernen mit Demenz" .
Die 3 häufigsten Ursachen von Muskelverspannungen
- Muskelverspannungen, besonders im Bereich der Wirbelsäule, sind fast immer auf eine Fehlhaltung zurückzuführen. Durch eine ständige Fehlhaltung kommt es zu einer Dauerbelastung bestimmter Muskelpartien. Dies verursacht einen lokalen Sauerstoffmangel im Muskelgewebe, der eine Stoffwechselstörung im Muskel nach sich zieht. So kommt es letztendlich zu einer Muskelverhärtung und zu Schmerzen.
- Auch einseitige Bewegung kann Muskelerspannungen hervorrufen. Besonders die Wirbelsäule braucht eine regelmäßige und ausgeglichene Bewegung. Andernfalls verkümmert die Muskulatur, was in der Folge zu Fehlhaltung und Schmerzen führt.
- Psychische Faktoren sind der häufigste Auslöser für Muskelverspannungen im Schulter-Nacken-Bereich. Stress und Sorgen lassen uns unbewusst den Kopf einziehen. Dies bedeutet wiederum eine Dauerbelastung der entsprechenden Muskulatur mit den oben beschriebenen Folgen
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So lindern Sie Ihre Schmerzen bei Muskelverspannungen
1. Diese Salbe hilft bestimmt
Eine Salbe, die häufig und mit gutem Erfolg eingesetzt wird, ist die so genannte Pferdesalbe. Sie wurde ursprünglich entwickelt, um die Fesseln und Sehnen von beanspruchten Sportpferden schnell wieder auf Vordermann zu bringen. In der Salbe sind im Wesentlichen die Pflanzen Arnika, Rosmarin sowie Kampfer und Menthol enthalten. Diese Heilpflanzen haben schon eine lange Tradition in der Volksmedizin.
Wirkungsweise
Menthol: Es kühlt zuerst die Haut und blockiert so die Schmerzrezeptoren, wodurch die Schmerzweiterleitung gehemmt wird.
Rosmarin und Kampfer: Sie fördern die Durchblutung.
Arnika: Wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.
So wenden Sie die Salbe bei Muskelverspannungen an
Reiben Sie die betroffene Muskelpartie 1- bis 2-mal täglich mit der Salbe ein.
Tragen Sie Handschuhe zum Einreiben, damit keine Salbenreste unter Ihren Fingernägeln bleiben.
Hinweis: Sie erhalten die Pferdesalbe in jeder Apotheke. Sie können sie aber auch im Internet bestellen, z. B. bei www.apodiscounter.de. Dort kosten 600 ml der „Pferdesalbe Gold“ 9,99 € plus 2,99 € Versand. Ab einer Bestellung von 20 € liefert der Discounter sogar versandkostenfrei.
2. Ein Tee aus Teufelskralle lässt Muskelverspannungen verschwinden
Die Teufelskralle ist eine Pflanze, die in Afrika beheimatet ist. Sie zählt zu den stark wirkenden Heilkräutern und hat einen entzündungshemmenden, abschwellenden und leicht schmerzstillenden Effekt. Daher eignet sie sich besonders zur Behandlung von Muskel- und Gelenkschmerzen.
So bereiten Sie den Tee zu
Nehmen Sie 1 TL Kräuter pro Tasse.
Übergießen Sie die Kräuter mit kochendem Wasser.
Lassen Sie den Tee 5 Stunden ziehen und seihen Sie ihn dann ab.
Sie können den Tee entweder kalt über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken oder sich eine Tasse zu den Mahlzeiten aufwärmen.
Von diesem Tee können Sie 1 bis 3 Tassen täglich trinken.
Hinweis: Die Teufelskralle hat eine blutverdünnende Wirkung. Halten Sie daher vor deren Einsatz auf jeden Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt. In der Schwangerschaft sollte die Teufelskralle immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewandt werden.
3. Wärme tut bei Muskelverspannungen immer gut
Schon im frühen Mittelalter kannte man die heilsame Wirkung der Kirschkernkissen. Damals wurden die Kissen auf dem Ofen erhitzt und anschließend auf die schmerzenden Muskelpartien gelegt. Heute geht es dank der Erfindung der Mikrowelle etwas schneller. Wenn Sie keine Mikrowelle besitzen, können Sie das Kissen auch im Backofen erwärmen.
So gehen Sie vor
- Erhitzen Sie das Kissen einige Minuten in der Mikrowelle (die Dauer hängt von der Größe des Kissens ab).
- Legen Sie das warme Kissen auf Ihre schmerzende Körperpartie.
- Hinweis: Achten Sie unbedingt darauf, dass das Kissen nicht zu warm ist, um Verbrennungen der Haut zu vermeiden.
Lassen Sie das Kissen bis zur Abkühlung auf der betroffenen Körperpartie liegen.
Tipp: Sie können die Wärmebehandlung beliebig oft anwenden.
Hinweis: Auch Ihr Angehöriger kann aufgrund falscher Bewegungsabläufe und psychischem Stress von Muskelverspannungen betroffen sein. Die hier vorgestellten Tipps helfen ihm natürlich auch.
In "Leben lernen mit Demenz" finden Sie noch mehr hilfreiche Tipps zum Thema Muskelverspannungen.
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